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Lebensmittel

Berliner Tafel e.V. LAIB und SEELE (Ausgabestellen)

Angebot/Kurzbeschreibung:
Die Berliner Tafel ist im Gegensatz zu anderen Initiativen keine Aktiengesellschaft, keine gemeinnützige GmbH, sondern trotz ihrer Größe nach wie vor ein eingetragener Verein, dessen Abrechnungen vom Finanzamt für Körperschaften genau geprüft werden. Die Tafeln in Deutschland haben sich auf folgende Grundsätze verständigt: Sie geben einwandfreie Lebensmittel ab, arbeiten überwiegend ehrenamtlich und unabhängig, nehmen eine Münze für die Waren, machen sich gegenseitig keine Konkurrenz (deshalb auch nur eine Tafel pro Stadt) und helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen. Nur wer diesen Ehrenkodex unterzeichnet, bekommt vom Bundesverband den Namen Tafel verliehen.
 
 
Anschrift: 
Berliner Tafel e.V.
Beusselstr. 44 N-Q, Gebäude 30A
10553 Berlin
 
 

foodsharing.de

Angebot/Kurzbeschreibung:
Foodsharing-Initiativen und Projekte wie Fairteiler kämpfen in Berlin und anderswo gegen die alltägliche Verschwendung von Lebensmitteln. Ziel von Foodsharing ist es, überschüssige Lebensmittel vor dem Abfall zu retten, zu verteilen und so ein Zeichen gegen die alltägliche Verschwendung dieses kostbaren Guts zu setzen. Das Prinzip ist einfach: Händler, Produzenten und Privatpersonen bieten kostenlos Lebensmittel zur Abholung an, die sonst weggeworfen würden - etwa, weil sie gerade das Verfallsdatum erreicht haben oder mehr eingekauft wurde als verbraucht werden kann.

Überschüssiges Obst, Gemüse und Brot, aber auch Milchprodukte und Süßigkeiten können bei teilnehmenden Einrichtungen, öffentlichen Kühlschränken oder direkt beim Anbieter zu Hause abgeholt werden. Koordiniert werden die Foodsharing-Angebote über Internetplattformen und engagierte Lebensmittelretter in den Kiezen.

Fairteiler der FoodSharing-Initiative:

Fairteiler sind öffentliche Kühlschränke an frei zugänglichen Orten und in Geschäften. In die Fairteiler kann jeder Lebensmittel legen, die noch gut sind oder Lebensmittel entnehmen, die andere gerettet haben. Schnell verderbliche Produkte (wie etwa Hackfleisch), verarbeitete sowie abgelaufene Lebensmittel dürfen nicht hinein. Die Kühlschränke sind je nach Standort Tag und Nacht bzw. zu den geltenden Geschäftszeiten geöffnet. Um die Hygiene zu gewährleisten, werden die Fairteiler regelmäßig von Freiwilligen gesäubert. Ist der Kühlschrank dreckig, darf jeder gerne auch selbst Hand anlegen: An vielen Fairteilern stehen Wischeimer und Putzlappen bereit. Die Fairteiler sind ein Projekt der Foodsharing-Initiative.

Foodsharing e.V. ist eine Initiative, die Foodsaver und Lebensmittelbetriebe zusammenbringt. Über die Internetplattform foodsharing.de koordiniert sie das Zusammenspiel zwischen beiden Parteien und bewahrt so Lebensmittel aller Art vor der Tonne. Tausende Freiwillige retten täglich um die 10.000 Kilo Lebensmittel von Bäckereien, Supermärkten und Lebensmittelbetrieben und verteilen sie. Die Profiteure sind Bedürftige und Mitglieder der Community. Wer sich auf der Website der Foodsharing-Initiative anmeldet, kann dort Lebensmittel anbieten oder von anderen über sogenannte Essenskörbe annehmen.

 

Anschrift:
Fairteiler Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße / Gneisenaustr. 12, 10961 Berlin–Kreuzberg
Fairteiler Ikarus Stadtteilzentrum Karlshorst / Wandlitzstr. 13, 10318 Berlin–Lichtenberg
Fairteiler Foodsharing - Kulturlabor Trial & Error / Braunschweiger Str. 80, 12055 Berlin–Neukölln
Fairteiler Stadtteilzentrum Südost / Leonorenstr. 85, 12247 Berlin–Steglitz
Fairteiler Begegnungsstätte Mehring-Kiez / Friedrichstr. 1, 10969 Berlin–Kreuzberg
Fairteiler Olof-Palme-Zentrum / Demminer Straße 28, 13355 Berlin–Wedding
Fairteiler Nachbarschaftshaus Lilienthal / Schütte-Lanz-Str. 41, 12209 Berlin–Steglitz
Fairteiler MGH Wassertor 48 e.V / Wassertorstr. 48, 10969 Berlin–Kreuzberg
Fairteiler Feurigstraße / Feurigstr. 28, 10827 Berlin–Schöneberg
Fairteiler Stadtteilbüro Siemensstadt / Wattstr. 13, 13629 Berlin–Spandau
Fairteiler Bahnhofstraße Lichtenrade / Bahnhofstr. 32, 12307 Berlin–Tempelhof
Fairteiler Volkssolidarität Begegnungszentrum Süd / Baumschulenstr. 31, 12437 Berlin–Treptow
Fairteiler Kirche am Hohenzollernplatz / Nassauische Str. 66, 10717 Berlin–Wilmersdorf
Fairteiler Haus der Nachbarschaft / Straße am Schoelerpark 37, 10715 Berlin–Wilmersdorf
 
 

Franziskanerkloster Berlin-Pankow (Suppenküche)

Angebot/Kurzbeschreibung:
Im Franziskanerkloster  Pankow leben derzeit sechs Brüder. Die Brüder sehen mit ihren Helferinnen und Helfern den Schwerpunkt ihrer diakonischen Arbeit in der Suppenküche, der Kleiderkammer und der Hygienestation. Die zunehmende Überforderung des Sozialsystems treibt Tausende von Menschen in eine Grauzone zwischen Obdachlosigkeit und bürgerlicher Existenz. Neben Obdachlosen, die kein eigenes Zuhause mehr haben, finden sich deshalb immer mehr andere Menschen bei uns ein:
- alte Menschen mit minimalen Rentenansprüchen
- psychisch Belastete und Auffällige
- osteuropäische Arbeitssuchende
- und vor allem langzeitarbeitslose, alleinstehende Männer
 
Für diese Menschen leistet die Suppenküche Franziskanerkloster Pankow vielmehr als nur die Versorgung mit warmen Mahlzeiten. Sie ist dabei Beratungsstelle und Versorgungsinstanz aber auch Treffpunkt und ein Stück Heimat. Vorrangig verarbeiten und verteilen wir Lebensmittel aus Sachspenden. Nach Bedarf müssen wir Lebensmittel zukaufen. Der Essenssaal bietet 160 Sitzplätze; im Freien bieten wir weitere Sitzplätze an Tischen und Bänken.
 
Informationen zu Angebote finden Sie >hier<.
 
Anschrift:
Franziskanerkloster Berlin-Pankow (Suppenküche)
Wollankstraße 18
13187 Berlin
 

Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V.

Angebot/Kurzbeschreibung:
MHM Berlin holt täglich Lebensmittel aus Berliner Filialien ab, sortiert und verpackt diese weiter, um sie schließlich unter der Woche an bedürftige Menschen abzugeben. Dazu gehören Obst und Gemüse sowie Tiefkühlwahre, Aufschnitt, Brot und andere Dinge des täglichen Bedarfs.
 
 
Anschrift:
Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V.
Wollankstraße 58 - 60
13359 Berlin
 
 

Strassenfeger e. V. Kiezladen Oderberger Str. 12

Angebot/Kurzbeschreibung:
Im Kiezladen O12 ist der „Sozial Brunch“ verortet. Obdachlose Menschen können dort kostenlos essen, erhalten Hygieneartikel und Kleidung sowie niedrigschwellige Soziale Beratung und nicht zuletzt, die Straßenzeitung strassenfegerMAG. Ferner finden übers Jahr diverse Spendenaktionen und Feste für obdachlose Menschen statt (Grillfeste, Weihnachtsfeier, Frühlingsfete, etc.)
 
 
Anschrift
Kiezladen O12
Oderberger Str. 12
10435 Berlin
 
 
Verkehrsanbidungen
U-Bahn:     U2                             U Eberswalder Str.
Tram:         12, M1, M10              U Eberswalder Str. 
 
 
Öffnungszeiten
Donnerstag: 12.00 bis 18.00 Uhr
 
 
Zielgruppe:
Bedürftige
 
 
Preis/Aufwandsentschädigung:
kostenlos
 
 
Telefon:
(030) 28 50 29 05
(030) 91 20 67 23
 
 
Internet:
 
 
E-Mail:
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Ansprechpartner/innen:
Mitarbeiter*innen
 
 
Voraussetzung/Nachweise:
Bedürftigkeitsnachweis (Bürgergeld-Bescheid, Sozialhilfe- und Renten-Bescheid)
 
 
Sonstige Informationen:
Den Verein gibt es seit 1994. Er wurde bekannt durch das gleichnamige Straßenblatt, das 2018 pausieren musste und seit 2020 unter dem Namen strassenfeger MAG wieder erhältlich ist.
Wir sind hierfür vernetzt mit anderen Hilfesystemen sowie mit Unternehmen, die bereit sind, Jobs an Wohnungslose zu vergeben. Die vielfältigen Inituativen des Vereins sind auf der Webseite aufgeführt.
 

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