Parkanlagen

 
Angebot/Kurzbeschreibung:
Benannt ist der vier Hektar große, an der Dietzgenstraße in Niederschönhausen  gelegene Park nach dem Pankower Bankier Cristian Wilhelm Brose, der das Grundstück mit einem bereits 1764 für den Küster Palm erbauten Haus erwarb. Die Gemeinde Niederschönhausen kaufte 1920 den Park, der bis dahin im Besitz der Familie Brose war. Bis auf das Küster-Palm-Haus trugen die Gebäude im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden davon. Sie wurden Ende der 1950er Jahre wegen Baufälligkeit abgetragen. Das gleiche Schicksal ereilte im Jahr 1988 das Küster-Palm-Haus. Mitte der 1990er Jahre wurde es mit Sponsorenmitteln und Senatsgeldern wieder aufgebaut. Der Park wurde 1985 bis 1987 umfassend rekonstruiert. Der 1991 gegründete Freundeskreis Chronik Pankow e. V. hat am Rand des Parks sein Vereinsgebäude, das Brosehaus.
 

Der 12 Hektar große Bürgerpark in Pankow entstand 1856 als privater Besitz. Seit dem Jahr 1907 ist er Eigentum Pankows und blieb seitdem fast unberührt von den Wirren der Zeit, von den unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen und Ideologien.
 

Angebot/Kurzbeschreibung:
In Böhmisch Rixdorf befindet sich als öffentliche Grünanlage ein versteckt gelegener Philosophengarten, der auf den 1592 geborenen Universalgelehrten Johann Amos Comenius zurückgeht. Der heute vor 410 Jahren geborene Universalgelehrte Johann Amos Comenius lehrte ein Leben im Einklang mit der Natur als Grundlage allen Lernens.
Nun wird ein Neuköllner Garten nach seinen pädagogischen Ideen gestaltet.
Mit internationaler Unterstützung wächst hier eine universitäre Einrichtung.
Der Philosoph und Pädagoge Comenius hat sich im 17. Jahrhundert für eine Reform der Erziehung eingesetzt, seine Thesen sind noch heute Teil des Bildungssystems.
Der Rundgang durch den Garten im Bezirk Neukölln zeichnet den Lebensweg des Menschen nach, der nach Comenius mehrere Schulen durchläuft. Verschiedene Pflanzen stehen für die einzelnen Stationen des Lebensweges.
Der Garten ist reich an Pflanzen, die sonst in dieser Fülle kaum in städtischen Anlagen zu finden sind. Zugleich ist der Garten ein beliebter Treffpunkt für die Nachbarschaft.
 
Anschrift:
Comenius-Garten
Richardstraße 35
12043 Berlin
 

Angebot/Kurzbeschreibung:
Der Ernst-Thälmann-Park ist eine innerstädtische Parkanlage im Ortsteil Prenzlauer Berg. Auf dem Gelände des heutigen Parks befand sich von 1873 bis 1981 die IV. Berliner Gasanstalt; eines von 33 Berliner Gaswerken. Die Umgestaltung zum „bewohnten Park“ mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten war seinerzeit einzigartig und war ein Prestigeobjekt der DDR zur 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987.
Neben den vier Hochhäusern und achtgeschossigen Plattenbauten befinden sich im Park eine Schule, soziale Einrichtungen, eine Schwimmhalle, mehrere Gaststätten und das 1987 eingeweihte "Zeiss-Großplanetarium" an der Prenzlauer Allee. Im Gebäude des "Theater unterm Dach" an der Danziger Straße hatte die Verwaltung des Gaswerkes ihren Sitz. Es beherbergt nun neben dem Theater auch das Kulturamt und die "Galerie Parterre". In dem angebauten Veranstaltungshaus "WABE" finden Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt.
An der Greifswalder Straße steht das Ernst-Thälmann-Denkmal.
 
 
Anschrift:
Ernst-Thälmann-Park
Lilli-Henoch-Straße,
10405 Berlin
 

Angebot/Kurzbeschreibung:
Der im Zentrum Berlins gelegene Große Tiergarten ist die wohl älteste und bedeutendste, im Verlauf von mehr als 500 Jahren gestaltete Parkanlage der Stadt. Er ist mit der städtebaulichen Entwicklung und Geschichte Berlins über Jahrhunderte eng verbunden und liegt nunmehr wieder in Nachbarschaft zum Parlaments- und Regierungsviertel der Bundeshauptstadt. Einst kurfürstliches Jagdrevier ist der Große Tiergarten heute beliebte Erholungs- und Ausflugsstätte der Berliner sowie der Touristen. Weit über die Grenzen der Stadt ist er zudem u.a. durch das in den Jahren 1999 bis 2006 mehrfach stattgefundene Massenspektakel der Love-Parade sowie durch die Fanmeile zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bekannt geworden.

Charakteristisch für den Park sind die weiten, von kleinen Wasserläufen durchzogenen und mit Baumgruppen bestandenen Rasenflächen, die Seen mit kleinen Inseln sowie zahlreiche Brücken und Alleen. Daneben prägen waldartige Bereiche und auch einzelne schmuckgärtnerische Anlagen wie die Luiseninsel, der Rosengarten und der Englische Garten die Gestalt des Parks. Der heute wie früher umfangreiche Baumbestand des Parks hatte während und kurz nach dem 2. Weltkrieg jedoch stark gelitten. Von den gegenwärtig rund 35.000 Bäumen hatten nur gut 500 den Krieg und dessen Folgen überlebt.

Der Große Tiergarten als "grüne Lunge" Berlins ist Anziehungspunkt für Spaziergänger, Sonnenhungrige, Sportler und Picknickfans. Es gibt ausgedehnte Liegewiesen, auf denen man entspannen, sich sonnen und spielen kann, vielfältig nutzbare Spielplätze sowie Flächen zum Fuß- oder Volleyballspielen. Das in den vergangenen Jahren auf ausgewiesenen Flächen im nördlichen Teil des Tiergarten zugelassene Grillen ist infolge der zunehmenden Müllproblematik und der starken Schäden an der Vegetation seit 2012 nicht mehr gestattet. Im Englischen Garten kann man im strohgedeckten Parkhaus mit großer Terrasse verweilen und vor allem an den Wochenenden Konzerten lauschen. Im südwestlichen Teil des Tiergartens liegt der Neue See, an dessen Südufer schon im 19. Jahrhundert ein Bootsverleih und ein beliebtes Lokal mit großem Biergarten, das heutige "Café am Neuen See", existierten.
 

 
Angebot/Kurzbeschreibung:
In einer ruhigen Seitenstraße der Prenzlauer Allee im Szene-Bezirk Prenzlauer Berg wurde 2011 ein neuer Park eröffnet. Auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs St. Marien-St. Nicolai ist durch die gemeinsame Planung mit Anwohnern und Kindern eine besondere Grünfläche entstanden: Sowohl der verwilderte Charakter als auch die vormalige Friedhofsnutzung sind weiterhin sichtbar. So sind Teile der Grabanlagen und einzelne Gräber stehen geblieben. Dies schreckt jedoch keineswegs ab, sondern sorgt für eine besondere Atmosphäre im Park. Ideal zum Spazierengehen und Erholen, Kinder können hier spielen und ausgelassen toben.
 
Anschrift:
Leise-Park

Angebot/Kurzbeschreibung:
Der Lietzenseepark liegt in einer eiszeitlich geformten Rinne, die zur Grunewaldseenkette gehört. Durch den Bau der Neuen Kantstraße (1904) wurde der sichelförmige Lietzensee in zwei Bereiche geteilt, die durch die 1956 angelegte Unterführung in Verbindung stehen. Der repräsentative Eingangsbereich an der Dernburgstraße mit Wasserkaskade und Staudenrabatten wurde 1912 bis 1914 vom Charlottenburger Gartendirektor Erwin Barth geschaffen. Der eigentliche Park, der sich am West- und Nordufer des Sees erstreckt, wurde erst nach dem Ersten Weltkrieg in den Jahren 1919 bis 1920 von Barth vollendet. Unter Berücksichtigung der Geländesituation und des alten Baumbestandes mit Robinien, Pappeln, Platanen, Birken und Ahornen legte Barth eine Uferpromenade um den See an. Weitere Bestandteile seiner Planung waren ausgedehnte Rasenflächen, Liegewiesen, sonnige und schattige Ruheplätze sowie Kinderspielplätze. Die Eingangsbereiche sind unterschiedlich gestaltet und axialsymmetrisch auf den See gerichtet. Gern besucht wird das im Park gelegene Café am Lietzensee.
 
Anschrift:
Lietzenseepark
Am Lietzensee
14057 Berlin
 
Kontakt:
Verein Bürger für den Lietzensee e.V.
Wundtstr. 40-44
14057 Berlin
(Das Büro ist nicht regelmäßig besetzt)
 

 
Angebot/Kurzbeschreibung:
Der Lustgarten ist eine gestaltete Grünanlage auf derMuseumsinsel im Berliner Ortsteil Mite des gleichnamigen Bezirks, die ursprünglich zur Gesamtanlage des Berliner Schlosses gehörte. Der Lustgarten wird nördlich durch das Alte Museum, östlich durch den Berliner Dom,  westlich durch die Spree und südlich durch die Karl-Liebknecht-Straße begrenzt. Die südliche Begrenzung bildete ursprünglich der Nordflügel des Schlosses. Durch die Sprengung des Schlosses im Jahr 1950 sowie den Abriss des Palastes der Republik nach der deutschen Wiedervereinigung  lag zunächst südlich der Karl-Liebknecht-Straße eine weite Freifläche. Nach Beendigung des Wiederaufbaus des Berliner Stadtschlosses als Humboldtforum erhält der Lustgarten seinen historischen Eindruck als geschlossene Parkanlage zurück.
 

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