Angebot/Kurzbeschreibung:
Die Grundidee der Gewaltschutzambulanz war die Schaffung eines niederschwelligen Angebots für Gewaltopfer, um erlittene Verletzungen rechtsmedizinisch untersuchen und dokumentieren zu lassen.
Dies ist auch ohne polizeiliche Anzeige und kostenfrei möglich.
Rechtsmedizinische Begutachtung und Dokumentation von sichtbaren Verletzungen
Häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, interpersonelle Gewalt und Kindesmisshandlung werden von der Charité als weit verbreitete Probleme mit schweren, meist sehr langwierigen gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen gesehen.
Die Gewaltschutzambulanz bietet rechtsmedizinische Begutachtung und Dokumentation nach:
- häuslicher Gewalt in (ehemaligen) Paarbeziehungen
- Verletzungen nach interpersonellen Gewaltdelikten
- sexualisierter Gewalt (die Versorgung erfolgt in den Rettungsstellen der Charité)
- Gewalterfahrung im Dienst / am Arbeitsplatz
- Kindesmisshandlung (Vorstellung nur durch institutionelle Organisationen möglich)
 
 
Anschrift:
Gewaltschutzambulanz der Charité Berlin
Linker Seiteneingang:
Birkenstr. 62, Haus N
10559 Berlin
 
 
Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U9       bis Birkenstr.
Bus:       M2       bis Havelberger Str.
 
 
Öffnungszeiten:
Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr
 
 
Zielgruppe (w/m):
Betroffene von Gewalt
 
 
Preis/Aufwandsentschädigung:
Kostenlos
 
 
Telefon:
030 45 05 70 270
(Telefonische Sprechzeiten Montag - Freitag: 08.30 – 15.00 Uhr)
 
 
FAX:
030 45 07 57 02 70
 
 
Internet:
 
 
E-Mail:
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Ansprechpartner/innen:
bitte telefonisch erfragen
 
 
Ausstattung:
barrierefreier Zugang über den Haupteingang der Rechtsmedizin 
 
 
Voraussetzung/Nachweise:
- Ihren Personalausweis, Ihren Pass oder ein anderes Ausweisdokument
- falls vorhanden, ärztliche Befunde, die im Zusammenhang mit der aktuellen Gewalttat stehen sowie
- die Vorgangsnummer, wenn Sie bereits eine Anzeige bei der Polizei erstattet haben
 
 
Sonstige Information:
Hilfe für Betroffene
Das Wichtigste zuerst:
Bei akuten Verletzungen wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an
- Ihren Arzt oder
- eine Rettungsstelle
In der Gewaltschutzambulanz der Charité - Universitätsmedizin Berlin findet keine
medizinische Versorgung statt.
Das Team der Gewaltschutzambulanz erstellt für Sie eine kostenlose rechtsmedizinische Dokumentation Ihrer sichtbaren Verletzungen. Diese ist gerichtsfest, falls Sie sich später für ein Gerichtsverfahren (Straf-, Zivil- und/oder Familiengericht) entscheiden.
Alles geschieht in Absprache mit Ihnen und mit Ihrem ausdrücklichem Einverständnis. Die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht – auch gegenüber der Polizei und den Gerichten.
Weitere Hilfsangebote finden Sie hier.
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