Pankow Aktuell

Liebe Pankowerinnen und Pankower!

Nach wie vor ist ein Großteil der Berliner Bevölkerung auf staatliche Transferleistungen zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes und/oder Wohnraums angewiesen. Auch im Bezirk Pankow leben viele Menschen von Arbeitslosengeld II. Diese staatlichen Leistungen stellen ein Leben, das der Würde des Menschen entspricht, sicher – ermöglichen jedoch lediglich ein Leben unter sehr eingeschränkten Bedingungen.

 

Daher stellen eine Vielzahl von staatlichen Einrichtungen, gemeinnützigen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen und privaten Organisationen weitergehende soziale Unterstützung zur Verfügung. Das Angebot sozialer Dienstleistungen in Berlin ist reichhaltig. Je größer die Zahl der Angebote - desto schwieriger ist es oft für den Einzelnen, sie zu überschauen. Oftmals fehlt es gerade den Personen, denen die Hilfe angeboten werden soll, an Kenntnissen, technischen Möglichkeiten oder auch an der Motivation, sich zu informieren.

 

Behörden und Sozialberatungsstellen sind bemüht, Hilfesuchende über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Vielfach gehen jedoch Auskünfte, die im Gespräch vermittelt werden, schnell verloren, da die Kunden überfordert sind, die Vielzahl von Informationen aufzunehmen und zu behalten. Schriftliche Übersichten, die den Kunden zum Nachlesen überreicht werden könnten, fehlten bisher. Der „Sozialatlas-Pankow“ steht Einrichtungen wie dem JobCenter, Sozialämtern und Jugendämtern zur Unterstützung ihrer Beratungs-/Betreuungstätigkeit zur Verfügung.

 

Der „Sozialatlas Pankow“ gibt einen Überblick über die vielfältigen Angebote, die kostenlos oder für wenig Geld genutzt werden können. Die Palette der Angebote reicht von kostenlosen Mahlzeiten und Lebensmittelhilfen über Beratungen zu Themen der persönlichen Lebensführung bis hin zu Gesundheits-, Freizeit- und Kulturangeboten. Einige besonders hervorzuhebende und für Berlin einmalige Angebote liegen außerhalb des Bezirks Pankow.

 

Menschen in Not brauchen die solidarische Hilfe der Gesellschaft, um eine neue Perspektive für ihr Leben zu entwickeln. Dass dieses für die Betroffenen oft keine leichte Aufgabe ist, wissen die Menschen, die in sozialen Projekten arbeiten, aus langjähriger Erfahrung. Trotzdem gibt es dazu keine Alternative. Die aufgeführten Angebote sind entwickelt worden, um Menschen zu helfen, schwierige Lebenssituationen zu meistern. Das sind keine Almosen, sondern das ist Hilfe zur Selbsthilfe - damit Betroffene bald wieder zuversichtlich in die Zukunft schauen können.

 

Für unser Projekt sind wir für jede Form der Unterstützung dankbar. Vor allem liegt uns daran, dass es einen noch größeren Bekanntheitsgrad erreicht um möglichst vielen Menschen zu helfen. Wenn Sie Fragen haben oder uns persönlich kennenlernen wollen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen. Die Projektleiterin Manuela Paetow steht Ihnen unter der Emailadresse m.paetow(at)chance-berlin.com oder telefonisch unter der 030 60 94 01 60 gerne zur Verfügung.

 

Ihr Projektteam der

CHANCE BJS gGmbH

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